Erweiterungsbau

Das MKM vergrößert sich:
Bis 2018 entstehen 2.500qm neue Ausstellungsfläche für eine der wichtigsten Sammlungen deutscher Kunst nach 1945






Es ist soweit: Das Architekturbüro Herzog & de Meuron hat die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für den Erweiterungsbau des MKM Museum Küppersmühle abgeschlossen. Die notwendigen Grundlagen wie Finanzierung und Organisation sind gesichert – und Duisburg erhält in Kürze weiteren Raum für die Werke der wichtigsten deutschen Künstler der Nachkriegszeit aus der Sammlung Ströher. Der Baubeginn ist für Mitte 2016 vorgesehen, die Fertigstellung für Ende 2018. Das Vorhaben wird durch das große Engagement der privaten MKM-Stiftung möglich, die von den Sammlern Sylvia und Ulrich Ströher gegründet wurde und den Erweiterungsbau vollständig finanziert.
 




Die Ausstellungsfläche wird um ca. 2.500 m2 erweitert, so dass es zukünftig möglich sein wird, Meisterwerke aus der Sammlung in weitaus größerem Umfang zu präsentieren. Direktor Walter Smerling freut sich besonders darüber, „[...] entscheidende Entwicklungen der deutschen Kunst seit 1950 in größerem Zusammenhang zu zeigen. Wer ins neue MKM kommt, tritt eine Zeitreise durch die deutsche Kunstgeschichte an. Die kunsthistorischen Vergleichsmöglichkeiten sind einzigartig. Von Baumeister bis Baselitz, von Götz bis Gursky – wir werden endlich den Umfang, den die großartige Sammlung von Sylvia und Ulrich Ströher bietet, ausschöpfen können.“
 
Kern der Entwürfe ist ein viergeschossiger Anbau, der über die historischen Silos mit dem Stammhaus des MKM verbunden wird. Dabei gehen die Architekten gleichermaßen auf die Erfordernisse innovativer Ausstellungsarchitektur wie auf den historisch gewachsenen Baubestand des Innenhafenareals ein. „Der Erweiterungsbau“, so Jacques Herzog, „reiht sich in seiner Maßstäblichkeit und Materialisierung in die Kette der eindrucksvollen historischen Backsteinbauten entlang des Hafenbeckens ein und komplettiert so den bestehenden Museumskomplex. Zugleich definiert der neue Kopfbau den Abschluss der gesamten Gebäudezeile am Hafenbecken. Für den flüchtigen Betrachter wirken die neu hinzugefügten Baukörper so, als hätten sie schon immer dort gestanden.”

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