Unsere Gewinner stehen fest! Der 11. Deutsche Bank Stiftung Jugend-Kunst-Preis geht an das Platen-Gymnasium in Ansbach (Bayern), die Realschule Heimbachstraße in Troisdorf (NRW) und das Gymnasium Sarstedt (Niedersachsen).
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Der 1. Preis in Höhe von 5.000,- EUR geht an das Platen-Gymnasium aus dem bayrischen Ansbach. Die Schüler reagieren mit ihrer Arbeit auf unterschiedliche Impulse, die sie während ihres Museumstages im MKM geprägt haben, von den Skulpturen Tony Craggs bis hin zur Architektur des Hauses. Das Ergebnis ist ein dreidimensionales Bild, das inhaltlich wie formal sehr vielschichtig ist. Die traditionelle Bildform des Triptychons und das einfache Material Pappe werden auf ungewöhnliche und eigenständige Art eingesetzt. Die Schüler greifen unterschiedliche künstlerische Techniken wie Malerei, Collage, Relief und Skulptur gleichermaßen auf, und auch die gelungene Verbindung zur Architektur beeindruckt. Trotz dieser Komplexität gelingt der Klasse eine ausgewogene Spannung der einzelnen Bildteile zwischen Freiraum und Überlagerung, Ruhe und Bewegung.
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Den 2. Preis in Höhe von 2.000,- EUR erhält die Realschule Heimbachstraße aus Troisdorf in NRW. Die Jury überzeugte insbesondere die ausgefeilte Konzeption der Schüler und die Eigenständigkeit in der Umsetzung. Die Arbeit besteht aus einem großen übergeordneten Bild, das als „Gruppenportrait“ zu verstehen ist. Inspiriert von A.R. Penck werden hier Eigenschaften und Befindlichkeiten in abstrakte Malerei übersetzt. Die zugeordneten kleinen Bilder sind „Individualportraits“ und beeindrucken durch den Einsatz unterschiedlichster Drucktechniken und feiner Details. Alle Teile der Arbeit sind dabei inhaltlich wie formal miteinander verbunden. Es wird erkennbar, dass ein durchdachtes Konzept entwickelt und von der Gruppe als einheitliche Gemeinschaftsarbeit ausgeführt wurde, die zugleich die intensive Auseinandersetzung mit dem Museum belegt.
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Der 3. Preis in Höhe von 1.000,- EUR geht an das niedersächsische Gymnasium Sarstedt. In dieser Arbeit wird plastisch fassbar, wie wichtig der Museumsbesuch und die intensive Auseinandersetzung mit den Werken für das Kunstverständnis ist. Die Auseinandersetzung der Klasse mit dem Werk Anselm Kiefers hat zu einem überraschenden Ergebnis geführt: Die Schüler haben sich inhaltlich von Kiefer beeinflussen lassen, und zwar von dessen Verknüpfung von Architektur und Geschichte. Ästhetisch haben sie aber eine völlig eigenständige Arbeit entwickelt, die gerade nicht auf Kiefer als Vorbild zurückgreift. Sie haben allgemeine Erfahrungen wie persönliche Gedanken in plastische Formulierungen umgesetzt und präsentieren ihre gemeinsame Geschichte in Form einer Kunstlandschaft. Die Arbeit ist eine Projektionsfläche, die es dem Betrachter ermöglicht, in aller Freiheit seine eigenen Gedanken zu entwickeln.









